Pinscher und Schnauzer Klub
Erlangen e.V.

Turnierhundsport

Turnierhundsport kann mit nahezu jedem gesunden Hund betrieben werden. Das Alter des Hundeführers spielt keine Rolle, da eine altersabhängige Wertung erfolgt. Ein Sport also, der von jedem in jedem Alter ausgeführt und daher als ideal gesundheitsfördernd angesehen werden kann. Außerdem stärkt dieser Sport ungemein das Team-Gefühl zwischen Hund und Führer. Im Wettkampf können die beiden nämlich nur gemeinsam bestehen.
Die folgenden Disziplinen werden im Rahmen des Turnierhundsports angeboten:

Hindernislauf:

hindernislauf

Der Hindernislauf besteht aus acht hintereinander stehenden Hindernissen, die der Hund überwinden muss. Der Hundeführer läuft neben den Hindernissen. Die Länge dieser Sprintstrecke beträgt 75 m. Gewertet wird die Zeit, die das Team gemeinsam benötigt, um den Parcours zu überwinden. Beide Team-Mitglieder, also Hund und Führer, müssen zwischen den gesteckten Zielstangen durchlaufen.

Vierkampf I + II:

Der Vierkampf beinhaltet den Hindernislauf und folgende Übungen:
Um an einem Vierkampf der zweiten Stufe teilnehmen zu können, muss das Team bei wenigstens drei Vierkämpfen der Stufe 1 teilgenommen haben und dabei jeweils eine Mindestpunktzahl erreicht haben.

Unterordnung:

unterordnung

Die Unterordnungsprüfung in der 1. Stufe ist ähnlich wie bei einer Begleithundeprüfung. Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz und Platzübung werden gezeigt. In der 2. Stufe entfällt die Leinenführigkeit, ergänzt wird die Prüfung durch die Stehübung.

Hürdenlauf:

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In der 1. Stufe sind Hürden zu überwinden. D.h. Hund und Hundeführer laufen nebeneinander über eine Distanz von ca. 50 m. Dabei überspringt der Hund die Hürden, der Führer läuft an den Hürden vorbei. In der 2. Stufe müssen sechs Hürden (Höhe 50 cm) von Hund und Führer übersprungen werden. Nach drei Hürden geht es um eine Wendestange und über die nächsten drei Hürden.

Slalom:

slalom

Bei dieser Disziplin laufen Führer und Hund durch die gesteckten Tore. Die Zeit wird gewertet, die gemeinsam gebraucht wird, um durch den Slalom zu laufen. Führer und Hund müssen nicht "auf gleicher Höhe" sein.

Geländelauf:

gl

Beim Geländelauf muss vor allem der Hundeführer seine Kondition unter Beweis stellen. Zwei Strecken werden hier angeboten: 2000 m und 5000 m. Der Hund muss an der Leine geführt werden.

Combination Speed Cup (CSC):

csc

Der CSC - Parcours wird von einem Team bewältigt, das aus drei Hundeführern und drei Hunden besteht. Der Parcours ist eine Kombination aus drei Hindernisstrecken, die von jeweils einem Hund und seinem Führer gemeistert werden. Die einzelnen Hunde starten mit ihrem Führer auf ein Zeichen, sobald das zuvor gestartete Team seine Strecke durchlaufen hat. Es gibt auch den Einzel-CSC. Hund und Hundeführer durchlaufen gemeinsam den gesamten Parcours.

Qualifikations-Speed-Cup (QSC):

qsc

Der QSC-Wettbewerb wird im K.O.-System ausgetragen. Zwei baugleiche Geräteparcours sind parallel aufgebaut. Beim Start muss der Hund auf einem Tisch verweilen. Der Hundeführer läuft neben den acht Hindernissen. Das Siegerteam kommt eine Runde weiter.

Die meisten Hunde erlernen die oben beschriebenen Disziplinen schnell. D.h. eine baldige Teilnahme an Turnieren ist möglich. Bei Turnieren steht natürlich der Spaß an der Sache im Vordergrund. Neben dem reinen Wettkampfgeschehen bieten Turniere ideale Gelegenheiten, nette Leute kennenzulernen und das gemeinsame Hobby zu pflegen.
Also, nur Mut und los geht's mit dem Spaß. Mehr Information gibt es natürlich beim PSK Erlangen (Tel.: 09131 - 99 40 84) oder bei unserer Turnierhundsportbeauftragten: Manuela Vogl (Tel.: 09163 - 997120).